Impfung (Schutzimpfung) - Gegen Grippe impfen!

Grundlage aller Schutzimpfungen ist die Antigen-Antikörper-Reaktion.

Bei der aktiven Impfung führt man dem Körper mit dem Impfstoff bestimmte Antigene zu, um die Bildung körpereigener Anti-körner anzuregen. Man imitiert also den Kuhpockenerreger.

Zur Tuberkuloseschutzimpfung werden lebende Rinder-tuberkelbakterien verwendet. Zu den Totimpfstoffen, die abgetötete Erreger enthalten, gehören die Impfstoffe gegen Grippe, Tollwut, Keuchhusten, Typhus. Cholera und bestimmte Impfstoffe gegen Masern und Kinder-lähmung. Mit abgeschwächten Giften von Krankheitserregern (Toxoidimpfstoffe) wird gegen Wundstarrkrampf und Diphtherie geimpft. Bei der passiven Impfung werden dem Organis-mus fertige Antikörper menschlichen oder tierischen Ursprungs zugeführt. Vorteilhaft ist dabei der rasche Wirkungseintritt, nachteilig die kurze Dauer des Impfschutzes, die bei Tierseren rar 8-14 Tage beträgt.

Zur Gewinnung von Seren (Serum) für die passive Schutzimpfung werden Pferde oder Hammel, auch Rinder oder Schweine so lange mit den entsprechenden Antigenen behandelt, bis die Tiere genügend Antikörper produzieren, die dann aus dem Blutserum isoliert werden können. Diese Tierseren haben den Nachteil, dass das tierische Eiweiß ebenfalls ab Antigen im menschlichen Körper wirkt. Daher werden seit einigen Jahren neben Tierseren anitkörperhaltigen Menschenseren und gentechnisch hergestellte Seren verwendet. Die Immunglobuline sind in ihnen 40fach angereichert.

News - Schweingrippe

Wohin mit dem überschüssigen Impfstoff?
06.01.2010 - Der Grippe-Impfstoff ist noch massenhaft unverkauft. Heute sind in Berlin Vertreter der Länder-Gesundheitsministerien zusammen gekommen. Sie beraten sich über das Problem mit dem überschüssigen Schweinegrippe-Impfstoff... >>Mehr zur News
Schweinegrippe: Doch nicht so ansteckend?
04.01.2010 - Anders als bisland angenommen, sind laut einer Studie des US Centers for Disease Control, Junge Erwachsene viel weniger gefährdet. Ältere, Kinder und Teenager infizieren sich dagegen weiterhin viel öfter berichtet das renommierte Fachmagazin "New England Journal of Medicine"... >>Mehr zur News



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